Wittes Welt
05.11.
2007

Tag 1: Christchurch

Nach 2 Tagen in verschiedenen Flugzeugen sind wir froh, endlich in Christchurch anzukommen. Am Flughafen nehmen wir unseren Mietwagen, einen älteren, schon etwas verschrammten Nissan, in Empfang und machen uns auf den Weg ins Zentrum. Das Linksfahren ist etwas gewöhnungsbedürftig, klappt aber besser als gedacht.
Wir beziehen ein schönes großes Zimmer im Orari B&B.
Obwohl wir uns am liebsten gleich ins Bett legen würden, raffen wir uns zu einem Bummel durch die Innenstadt auf. Es gibt viele Holzhäuser und eine alte, niedliche Straßenbahn fährt. Wir verbringen noch einen schönen Abend mit leckerem Essen und gutem Wein in Annies Wine Bar, bevor wir in unsere Betten fallen und trotz Jetlag bis zum Morgen tief und fest durchschlafen.

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06.11.
2007

Tag 2: Von Christchurch nach Lake Tekapo

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Eiern, Lachs, Müsli, Joghurt und Marmeladentoast kann es in Richtung Lake Tekapo weitergehen. Von Christchurch aus fahren wir nach einem kurzen Einkauf in Richtung Süden zunächst parallel zur Küste und biegen dann Richtung Landesinnere auf die Inland Scenic Route ab. Farn Die Strecke trägt ihren Namen zu Recht. Uns bietet sich ein malerisches Panorama. Links und rechts blüht überall der Ginster und im Hintergrund sehen wir die Southern Alps mit ihren schneebedeckten Gipfeln. Dazu strahlendblauer Himmel und viel Sonne.
Am Lake Tekapo angekommen, suchen wir uns ein Quartier im romantischen "Chalet" direkt am See. Die Inhaber des Motels sind Schweizer.
Nachmittags machen wir noch eine 3-stündige Wanderung zum Mt. John. Auf dem Weg zum Gipfel geht es zunächst am Seeufer entlang und dann hinauf durch den Lärchenwald. Oben auf dem Mt. John befindet sich ein Observatorium. Hier am Lake Tekapo gibt es den klarsten, dunkelsten und spektakulärsten Nachthimmel in ganz Neuseeland. Wir laufen am Observatorium vorbei, steigen auf der anderen Seite wieder ab und laufen zum See zurück.
Abends essen wir Pizza im "Pepe's", einer kleinen, urigen Kneipe.

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07.11.
2007

Tag 3: Von Lake Tekapo über Mt. Cook nach Queenstown

Nach dem Frühstück brechen wir wieder auf in Richtung Mt. Cook. Blüten Wir fahren am Lake Pukaki antlang und genießen bereits den Ausblick auf die schneebedeckten Gipfel. In Mount Cook beginnen wir unsere Wanderung ins Hooker Valley. Bei strahlendem Sonnenschein wandern wir das Tal hinauf bis zum Hooker Lake, einem Gletschersee. Ringsum hohe Berge, Gletscher, rauschende Bäche, die ersten Blumen blühen...einfach traumhaft. Nach ca. 4 Stunden sind wir zurück in Mount Cook und setzen unsere Fahrt fort. Der Weg nach Queenstown führt uns über 2 Pässe, recht kurvenreich, aber mit tollen Ausblicken.
In Queenstown finden wir eine nette Unterkunft mit sehr persönlicher Atmosphäre und Blick auf den Lake Waikatipu (wieder ein Chalet).
Queenstown ist ein niedliches, kleines Städtchen, das viele Touristen beherbergt. Kein Wunder, bietet es doch einen guten Ausgangspunkt für Touren zum berühmten Milford Sound. Wir gehen abends ins "Bardeaux", eine gemütliche Weinbar, in der man auf Ledersofas am Kamin ein schönes Gläschen genießen kann.

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08.11.
2007

Tag 4: Von Queenstown nach Te Anau

Wir decken uns in Queenstown noch mit Lebensmitteln für unsere geplante mehrtägige Wanderung auf dem Kepler Track ein und fahren dann nach Te Anau. Dort finden wir ein Zimmer in Keiko's B&B, das von einem supernetten japanisch-neuseeländischen Paar geführt wird. Wir haben auf unserer Reise viele nette Gastgeber getroffen, aber Keiko und Kevin sind wahrscheinlich die nettesten und hilfsbereitesten.
Farn Wir holen unsere Tickets für den Kepler Track beim DOC Visitor Centre und bekommen dort auch die Sicherheit, dass der Track wirklich offen ist. Andere Wege sind nach starken Regenfällen, Schnee und Erdrutschen noch gesperrt. Für die nächsten Tage ist aber weiterhin schönes Wetter angesagt. Wir haben wirklich Glück, es gibt eigentlich im Durchschnitt 200 Regentage pro Jahr im Fjordland.
Am Abend machen wir noch einen Ausflug zur Glühwürmchenhöhle von Te Anau. Schon die Bootsfahrt über den Lake Te Anau bis zur Höhle ist sehr beeindruckend. Der See ist riesig, fast 60km lang. In der Höhle entspringt ein unterirdischer Fluss, der in den Lake Te Anau mündet. Überall rauscht Wasser. Es gibt Quellen, Strudel, Wasserfälle und einen See in der Höhle. Sogar Fische schwimmen in dem unterirdischen Fluss. Wir steigen in ein kleines Boot und fahren in völliger Dunkelheit in die Tiefen der Höhle. An der Decke hängen überall Glühwürmchen und leuchten als winzige grüne Punkte. Unbeschreiblich, wir sind völlig hingerissen. Diese Glühwürmchen leuchten übrigens umso intensiver, je hungriger sie sind.
Ehe wir vor Hunger anfangen zu leuchten, gehen wir ins Redcliff Cafe. Das Essen ist super, die Atmosphäre auch. Nur die Weine sagen uns leider gar nicht zu.

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09.11.
2007

Tag 5: Auf dem Kepler Track bis Luxmore Hut

Morgens packen wir unsere Rucksäcke für den Kepler Track. Wir legen erst einmal alle Sachen, die wir mitnehmen wollen aufs Bett und lassen dann 1/3 davon zurück, weil nicht alles in die Rucksäcke passt. Schwer genug sind sie auch so. Wir laufen zunächst am Lake Te Anau entlang bis zu den Control Gates, dem offiziellen Startpunkt des Kepler Tracks. Danach geht es noch eine Weile am See entlang bis zur Brod Bay, wo wir rasten und Bekanntschaft mit 2 Israelis und einigen Sandfliegen machen. Regenwald Aber wir sind gewappnet, denn wir haben im örtlichen Outdoorladen das angeblich beste Mittel gegen die lästigen Sandfliegen erstanden. Laut Aussage des Verkäufers wird es von der Armee verwendet. So wie es riecht und sich anfühlt, ist es wohl Panzerschmiere. Aber es wirkt.
Ab Brod Bay geht es stetig bergauf durch einen geradezu märchenhaften Wald. Man hat wirklich den Eindruck, gleich müsste ein Hobbit hinter dem nächsten Baum hervorkommen. Der Track ist in einem hervorragenden Zustand und größtenteils sogar geschottert. Mit unseren schweren Rucksäcken gehen wir langsam höher und höher und genießen die wunderschöne Landschaft. Am Nachmittag haben wir die Baumgrenze erreicht. Das letzte Stück führt durch Graslandschaft, dann erreichen wir die Luxmore Hut auf 1085m Höhe.
Der Track ist um diese Zeit noch nicht sehr stark frequentiert. Wir teilen die Hütte mit ca. 15 anderen Wanderern. Nachdem wir uns mit dem eiskalten Wasser etwas frisch gemacht haben, gibt es Abendessen. Das Menü heute: Nudeln mit Hühnchen (Maggi), Nudeln mit Curry (Maggi), grüner Tee und Studentenfutter zum Dessert. Nach dem anstrengenden Tag schmeckt es köstlich. Wir schreiben noch ein paar Postkarten und lassen den Tag ausklingen.

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10.11.
2007

Tag 6: Kepler Track von Luxmore Hut bis Iris Burn Hut

Nach einer etwas unruhigen Nacht in der Luxmore Hut machen wir zunächst einen Abstecher zu den Luxmore Caves. Das sind Tropfsteinhöhlen, in die man ca. 1km hineingehen kann. So weit wagen wir uns allerdings nicht, da wir nur mit einer kleinen Taschenlampe ausgestattet sind. Wir gehen zurück zur Hütte, holen unser Gepäck und machen uns auf den weiteren Weg.
Wir laufen über eine offene Grasebene parallel zum Bergrücken bis wir den Aufstieg zum Mt. Luxmore erreichen. Links und rechts bieten sich grandiose Ausblicke in die Täler. Das Wetter ist immer noch schön und wir haben einen einzigartigen klaren, weiten Blick über die Hänge.
Farnwedel Nach dem kurzen Abstecher auf den Mt. Luxmore wandern wir auf einem schmalen Grat weiter. Auf beiden Seiten steil abfallende Flanken und ein phantastischer Blick auf die beiden Seen, den Lake Te Anau und den Lake Manapouri. Te Anau liegt winzig klein im Tal.
Wir passieren einige kleine Schneefelder und erreichen dann das Hanging Valley Shelter. Von da an geht es bergab, zunächst über einige Treppen und dann steil in Serpentinen ins Tal. Wir erreichen die Baumgrenze und wandern durch einen verwunschenen Wald mit alten, völlig bemoosten Bäumen. Auf dem Weg ins Tal treffen wir auch einen Kea, der ganz zutraulich und fast ohne Scheu vor uns ist. Da wir über diese frechen Papageien schon einiges gehört haben und er gleich in Richtung unserer Rucksäcke und Reißverschlüsse schielt, sind wir auf der Hut.
Weiter geht es auf den steilen Serpentinen bergab, bis wir gegen 18:00 Uhr die auf einer Lichtung im Wald gelegene Iris Burn Hut erreichen. Dort erwarten uns bereits Tausende von Sandfliegen. Es ist kaum zu glauben, aber dank unseres Super-Army-Repellant wird keiner von uns auch nur von einer einzigen Sandfliege gebissen.
Florian macht noch einen kleinen Ausflug zum Iris Burn Wasserfall, während ich mich von den Strapazen des Tages erhole. Zum Abendessen gibt es das bekannte Maggi-Nudel-Menü und dazu nette Gesellschaft eines australischen Paares.

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11.11.
2007

Tag 7: Kepler Track von Iris Burn Hut bis Te Anau

Wir verbringen eine recht erholsame Nacht in der Iris Burn Hut und stehen am nächsten Morgen sehr früh auf. Wir wollen uns zeitig auf den Weg machen, denn wir haben beschlossen, unsere Wanderung um einen Tag zu verkürzen. Tendenziell geht es nun bergab, wir sind bisher sehr gut vorangekommen und die Aussicht auf eine weitere Nacht in einer Hütte reizt uns nicht übermäßig. Also wollen wir den Rest des Weges statt in 2 Tagen an einem Tag zurücklegen.
Wir wandern durch den üppigen Regenwald und erreichen nach kurzer Zeit "The Big Slip", der durch einen gewaltigen Erdrutsch 1984 entstanden ist. Weiter geht es erst durch den Wald und dann immer am Iris Burn River entlang, bis wir schließlich den Lake Manapouri vor uns sehen. Am Seeufer geht es weiter, vorbei an kleinen wunderschönen Buchten bis wir die ebenfalls in einer Bucht gelegene Moturarua Hut (unser ursprünglich geplanter Übernachtungsort) erreichen. 4h 15 min haben wir bis hierher gebraucht. Wir liegen gut in der Zeit. Nach einer Pause mit Stärkung geht es weiter durch den Wald und über Holzstege durch ein großes Sumpfgebiet, in dem jede Menge Sonnentau wächst. Immer wieder überqueren wir kleine Bäche. Eine sehr wackelige Hängebrücke führt über den Forest Burn River.
Regenwald Schließlich erreichen wir Rainbow Reach. Hier bestünde die Möglichkeit, die Wanderung zu beenden und mit dem Bus nach Te Anau zurückzufahren. Aber das kommt für uns nicht in Frage. Wir wollen den gesamten Kepler Track laufen. Allerdings wird uns hier auch langsam klar, was wir uns für diesen Tag vorgenommen haben. Wir sind jetzt fast 6 Stunden gelaufen und es liegt noch ein ordentliches Stück Weg vor uns. Auch wenn es insgesamt bergab geht, gibt es dazwischen viele Aufs und Abs, die Kraft kosten.
Wir gehen weiter, der Weg führt jetzt durch trockenes Gebiet, das uns sehr an heimische Wälder erinnert. Nach einer weiteren Stunde legen wir erneut eine Pause ein. Leider müssen wir feststellen, dass wir unsere Kamera nicht mehr haben. Vermutlich haben wir sie bei der letzten Rast nahe Rainbow Reach liegenlassen. Das ist ein ziemlicher Schlag für uns, zumal wir bereits sehr erschöpft sind. Mit dem gesamten Gepäck zurückzugehen, ist unmöglich. Den letzten Bus von Rainbow Reach erreichen wir auch nicht mehr. Nach einigem Überlegen entschließe ich mich, ohne Gepäck zurückzulaufen und nachzusehen, ob die Kamera noch da ist. Auch ohne Rucksack und mit flottem Schritt dauert es 45 Minuten zurück bis Rainbow Reach. Zu allem Unglück ist die Kamera trotz intensiver Suche nicht zu finden. Traurig mache ich mich auf den Rückweg.
Florian wartet zunächst und macht sich nach einer guten Stunde mit 2 Rucksäcken bepackt langsam weiter auf den Weg. Er kratzt für mich Nachrichten in den Weg, damit ich weiß, dass und wann er losgegangen ist. Ich folge den Botschaften und Herzchen und hole Florian schließlich wieder ein. Inzwischen sind wir mehr als erschöpft, haben aber immer noch 1 1/2 Stunden Weg vor uns.
Mit buchstäblich letzter Kraft erreichen wir die Control Gates. Zum Glück haben wir hier auch endlich wieder Handyempfang, so dass wir unseren Gastgeber Kevin anrufen können, der uns prompt ein Taxi organisiert. Endlich haben wir es geschafft, nach 11 Stunden Wanderung mit vollem Marschgepäck, in denen wir ca. 40km zurückgelegt haben. Zurück in Keiko's B&B duschen wir nur noch und fallen dann sofort ins Bett.

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12.11.
2007

Tag 8: Relaxen in Te Anau

Blüten Am nächsten Morgen ist es bedeckt, sehr windig und regnerisch. Trotz schmerzender Knochen und Muskelkater sind wir froh, bei diesen Bedingungen nicht mehr auf dem Kepler Track zu sein. Wir hatten auf unserer 3-tägigen Wanderung riesiges Glück mit dem Wetter, viel Sonnenschein und keinen Regen.
Den Tag lassen wir ruhig angehen und erholen uns. Wir gehen zur Polizei und zum DOC Visitor Centre in der Hoffnung, jemand hat unsere Kamera gefunden und abgegeben. Leider ist das nicht der Fall. Wir hinterlassen unsere Daten, falls sich doch noch ein Finder meldet.
Wir bummeln etwas durch die Stadt und gehen ins Kino, wo ein beeindruckender Film über das Fjordland gezeigt wird. Abends essen wir leckeren Fisch im "The Fat Duck" und machen es uns dann mit einem Bier in unserem Appartment gemütlich.

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13.11.
2007

Tag 9: Te Anau, Bootstour zum Doubtful Sound

Nach einer stürmischen Nacht mit sehr heftigen Regenfällen stehen wir verhältnismäßig früh auf. Obwohl wir nicht gerade Freunde von organisierten Ausflügen sind, haben wir für heute eine Tour zum Doubtful Sound gebucht. Anders besteht auch kaum eine Möglichkeit, diese einzigartige Fjordlandschaft zu erkunden.
Wir lassen unser Auto in Manapouri stehen und besteigen ein Schiff, das uns in 45 Minuten über den Lake Manapouri bringt. Es regnet immer noch, aber auch die Sonne lässt sich blicken und so beginnt unser Ausflug mit einem wundervollen Regenbogen. Am anderen Ufer des Lake Manapouri angekommen, geht es mit dem Bus auf einer engen, kurvenreichen Straße vorbei an grünen, völlig bemoosten und mit Farnen überwucherten Hängen weiter bis zum Doubtful Sound.
Moos Wir gehen erneut an Bord eines Schiffes und fahren für 3 Stunden die Arme des Doubtful Sound entlang. Die Eindrücke sind grandios, hoch ragen die Berge an den Seiten, steile Hänge, vom Wasser geformte Felsen und unglaublich viele Wasserfälle. Da es in den letzten 2 Tagen stark geregnet hat, schießt überall Wasser die Felsen hinunter und rauscht in kleinen und größeren Wasserfällen in die Tiefe. Dazu ein Wechselspiel aus Sonne und Regen, Wolken, Wind und klaren Ausblicken.
Schließlich geht es noch kurz auf die offene See. Ohne den Schutz des Sounds schaukelt unser kleines Schif sehr auf dem unruhigen Wasser. Auf einigen kleinen vorgelagerten Inseln tummeln sich Robben und Wasservögel. Dann geht es zurück durch den Doubtful Sound.
Auf dem Rückweg mit dem Bus halten wir noch an der Manapouri Power Station, einem gigantischen unterirdischen Wasserkraftwerk. Es wird mit Wasser, das durch einen Tunnel zwischen dem Lake Te Anau und dem Lake Manapouri fließt, gespeist.
Das letzte Stück geht es wieder per Schiff zurück über den Lake Manapouri. Trotz der überwältigenden Eindrücke freuen wir uns jetzt darauf, zu Keiko's B&B zurückzufahren. Den ganzen Tag mit so vielen Leuten, u.a. einer großen kanadischen Reisegruppe, zu verbringen, ist nicht so das Richtige für uns.
Am Parkplatz in Manapouri müssen wir feststellen, dass unser Auto nicht anspringt. Wir haben das Licht angelassen und nun ist die Batterie völlig leer. Zum Glück sind 3 Neuseeländer, die unsere mißliche Lage mitbekommen haben, sofort mit einem Überbrückungskabel zu Stelle und geben uns Starthilfe. Wieder einmal stellen wir fest, wie unglaublich freundlich und hilfsbereit die Leute hier sind. So schaffen wir es dann auch zurück nach Te Anau.

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14.11.
2007

Tag 10: Von Te Anau bis Wanaka

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Keiko und Kevin, unseren supernetten Gastgebern der letzten Tage. Unser Weg führt jetzt wieder in Richtung Norden. Zunächst halten wir noch einmal in Queenstown, um dort eine neue Digitalkamera zu kaufen. Mt. John, Wanaka In einem Buchladen erstehen wir außerdem noch 2 Bildbände über die Great Walks und Neuseeland (als Trost für die nicht vorhandenen Fotos vom Kepler Track).
In der Nähe von Queenstown befindet sich ein sehr bekanntes Weingut mit angeschlossener Käserei, die Gibbston Valley Winery . Wir probieren uns dort durch die Leckereien und nehmen 6 Flaschen Wein sowie eine kleine Käseauswahl mit. Auf eine Kellerbesichtigung verzichten wir, da das Ganze doch sehr touristisch angelegt ist.
Der Rest der Tagesetappe fürht uns nach Wanaka. Wir quartieren uns dort im Brookevale Motel ein. Vor unserer Terrasse fließt ein kleiner Bach vorbei und wir haben einen schönen Blick auf die Berge. Nach einem Spaziergang auf den Mt. John machen wir es uns abends mit Wein & Käse gemütlich.

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15.11.
2007

Tag 11: Von Wanaka bis Fox Glacier

Von Wanaka führt unsere recht lange Tagesetappe nach Fox Glacier. Während der Fahrt regnet es unaufhörlich. Wir fahren auf engen, kurvenreichen Straßen Richtung Westküste. Lake Matheson Die Westküste ist deutlich schwächer besiedelt als die anderen Gegenden, in denen wir bisher gewesen sind. Ein Ort besteht meist nur aus ca. 5 Häusern.
In Haast legen wir auf halber Strecke eine Pause ein. Außer einer Tankstelle und einer merkwürdigen Bar, in der wir einen Kakao trinken, gibt es keine öffentlichen Einrichtungen dort. Dagegen ist Fox Glacier regelrecht eine Metropole. Es ist ein kleiner Ort am Mt. Fox, wo wir eine Unterkunft im Lake Matheson Motel finden. Sehr nett eingerichtet und das Highlight ist eine große Whirlwanne im Bad.
Nachmittags klart es endlich auf, so dass wir noch einen Spaziergang um den meistfotographierten See Neuseelands, den "Spiegelsee" Lake Matheson machen können. Abends gibt es Fisch und Muscheln im Cafe Neve.

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16.11.
2007

Tag 12: Fox Glacier, Wanderung zum Galway Beach

Für den zweiten Tag unseres Aufenthalts in Fox Glacier haben wir uns etwas Besonderes vorgenommen. Wir wollen eine Wanderung auf den Mt. Fox machen. Die Tour gilt als eine der schwierigsten in unserem Wanderführer. Sie soll nur 5 Stunden dauern, dafür soll der Weg aber sehr steil und schwierig sein. Am Parkplatz, wo die Wanderung beginnt, warnt noch einmal ein Schild des DOC, dass diese Tour nur für fitte, erfahrene und gut ausgerüstete Wanderer geeignet ist. Galway Beach Das sind wir ja und so gehen wir los. Bereits nach wenigen Minuten wird uns allerdings klar, was es mit der Warnung auf sich hat. Der Weg ist extrem steil, steinig und unwegsam. Man muss unter häufiger Zuhilfenahme der Hände klettern. Da es einen Tag zuvor heftig geregnet hat, ist es außerdem äußerst nass und glitschig. Unter diesen Bedingungen geben wir schweren Herzens auf. Rauf kommen wir ja vielleicht irgendwie, aber wieder runter auf diesem Weg?
Wir entscheiden uns stattdessen für eine Wanderung zum Galway Beach. Es geht durch Dornenginster bis zum Strand, ein Stück den Strand entlang, dann durch Regenwald, bis wir wieder einen felsigen Strand, Galway Beach, erreichen. Eine schöne Tour, auch wenn wir von der Robbenkolonie, die am Galway Beach beheimat sein soll, nichts zu sehen bekommen.
Abends geht es wieder ins Cafe Neve. Danach beenden wir den Tag mit einem Bad in unserer tollen Whirlwanne.

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17.11.
2007

Tag 13: Franz Josef, Wanderung zum Alex Knob

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg nach Franz Josef, ein ebenso winziger Ort wie Fox Glacier. Dort ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung zum Gipfel des Alex Knob.
Wir steigen durch einen sagenhaften Regenwald mit dicken, total bemoosten Bäumen hinauf. Überall wachsen Farne. Am ersten Aussichtspunkt, dem Rata Lookout, haben wir einen phantastischen Blick auf den Franz Josef Gletscher, der aus den Höhen der Main Divide ins Tal stürzt. Wir gehen weiter und können eine gute halbe Stunde später am Christmas Lookout den nächsten Blick auf den Gletscher werfen. Er liegt immer noch im Sonnenschein, allerdings ziehen sich am Gipfel schon Wolken zusammen. Unsere Chancen auf einen tollen Ausblick von Gipfel des Alex Knob schwinden.
Franz Josef Gletscher Wir steigen weiter nach oben. Der Weg ist schmal und feucht und erfordert teilweise etwas Klettergeschick. Ein Paar, das uns entgegenkommt, hat den Aufstieg abgebrochen, da die immer dichter werdenden Wolken die Sicht ins Tal inzwischen völlig versperren. Aber wir wollen trotzdem auf den Gipfel.
Wir erreichen die Baumgrenze, wandern weiter durch Graslandschaft und erreichen schließlich den höchsten Punkt nach fast 4 Stunden. 1120m Aufstieg, wir spüren unsere Beine. Nach einer Pause und Stärkung machen wir uns an den Abstieg.
Knapp 3 Stunden arbeiten wir uns auf dem steinigen Pfad nach unten. Über uns fliegen immer wieder Hubschrauber, die seit den Morgenstunden Touristen auf den Gletscher bringen. Unter den Wolken öffnet sich wieder der Blick ins Tal.
Wir machen noch einen kleinen Abstecher zum Lake Wombat, dann geht es zurück zum Parkplatz. Insgesamt waren wir 8 Stunden unterwegs. Unten angekommen, scheint auch wieder die Sonne. Wir fahren zurück nach Fox Glacier und essen "zu Hause".

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18.11.
2007

Tag 14: Von Fox Glacier über Greymouth bis Punakaiki

Von Fox Glacier aus fahren wir weiter an der Westküste entlang Richtung Norden. Wir kommen nur durch wenige Orte. Die meisten bestehen auch nur aus 4-5 Häusern. Die Straße ist teilweise sehr kurvig. Links von uns liegt die Tasmanische See, rechts hohe Felsen.
Den ersten Halt machen wir in Greymouth, der größten Stadt an der Westküste. Es ist ein natürlich gewachsener Ort, keine reine Touristenherberge wie Fox Glacier oder Franz Josef. Auf den ersten Blick wirkt Greymouth auch gleich sehr authentisch, fast wie eine britische Industriestadt bzw. das Hafenviertel davon. Da Sonntag ist, haben bis auf die Souvenirläden alle Shops geschlossen und es ist nicht viel los. Wir essen in einem kleinen Café. Danach entschließen wir uns noch für eine Besichtigung der größten Attraktion von Greymouth, nämlich der Montheith's Bierbrauerei . Auf einer gut 1 1/2 stündigen Tour bekommen wir die kleine Brauerei, in der noch viel manuell gearbeitet wird, gezeigt. Wir sind nur 5 Leute bei der Führung. Daher ist es sehr nett und persönlich. Nach der Tour dürfen wir noch 6 verschiedene Biere verkosten und ein Radler. Aber Achtung, das Radler enthält keine Zitronenbrause, sondern nur Zitronenaroma und hat daher trotzdem 5 Volt.
Pancake Rocks Danach geht es gut 40km weiter nach Punakaiki mit seinen berühmten Pancake Rocks. Wir quartieren uns für 2 Nächte im Punakaiki Rocks Hotel&Villa's ein. Aufgrund der Größe der Anlage ist es zwar weniger persönlich, dafür haben wir aber eine sehr schöne kleine Villa mit phantastischem Blick aufs Meer. Abends können wir direkt von unserem Fenster den Sonnenuntergang beobachten.
Wir machen gleich einen Spaziergang zu den Pancake Rocks, Felsformationen, die so geschichtet sind, dass sie wie riesige Stapel von Pfannkuchen aussehen. Am besten geht man bei Flut dorthin, dann rauscht das Wasser so richtig zwischen den Felsen und schießt aus unzähligen Blowholes in die Höhe.
Da von den beiden einzigen örtlichen Lokalitäten eine geschlossen ist, fällt die Entscheidung leicht und wir gehen in die Punakaiki Tavern. Ein etwas kurioser Schuppen mit Pferdeattrappen vor der Tür, in dem sich die Backpacker von Camp nebenan das Bier in 1,5l Wasserflaschen zum Mitnehmen abfüllen lassen.

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19.11.
2007

Tag 15: Punakaiki, Auf dem Inland Pack Track

Nach einem reichhaltigen Frühstück mit Meerblick machen wir uns zur nächsten Wanderung auf. Es geht ein Stück den Inland Pack Track entlang, der im 19. Jahrhundert von den Goldgräbern genutzt wurde, um die gefährliche und unwegsame Küstenroute zu umgehen. Inland Pack Track Gleich zu Beginn der Wanderung müssen wir durch einen Fluss waten, was allerdings bei dem derzeitigen Wasserstand (halbe Wade) kein Problem ist. In regenreichen Zeiten wäre das anders. Aber wir haben insgesamt solches Glück mit dem Wetter. Die Neuseeländer sagen, es wäre der sonnigste und trockenste November seit ewigen Zeiten.
Der Weg durch den Regenwald ist wunderschön. Wir wandern insgesamt ca. 3 Stunden, zurück geht es am Fluss entlang, auf dem einzelne Kajakfahrer unterwegs sind.
Den Nachmittag verbringe ich mit Schlafen, Lesen und Postkartenschreiben. Florian unternimmt dagegen noch eine zweite Wanderung zum Ballroom Overhang, einem gewaltigen Kalksteinfelsenüberhang. Begeistert kommt er nach vier Stunden zurück und berichtet von unzähligen Flussdurchquerungen und tollen Eindrücken.

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20.11.
2007

Tag 16: Von Punakaiki zum Nelson Lakes Nationalpark

Von Punakaiki aus fahren wir noch ein Stück die Küste entlang bis nach Westport. Dort legen wir einen kurzen Tankstop ein. Das Tankstellennetz auf der Südinsel, insbesondere an der Westküste ist nicht gerade dicht. Daher sollte man immer rechtzeitig tanken.
Nelson Lakes Danach geht es ins Landesinnere zum Nelson Lakes Nationalpark. Dort finden wir ein Quartier im Nelson Lakes Motel, das mit seinen dicken Holzbalken einen ziemlich rustikalen Eindruck macht.
Den Nachmittag nutzen wir für eine Wanderung auf den Mount Robert. Um zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zu kommen, müssen wir mit dem Auto eine enge, total buckelige und äußerst kurvige Schotterpiste bis auf 880m hochfahren. Man kann die ganze Zeit nur hoffen, dass einem kein anderes Auto entgegen kommt. Vom Parkplatz aus geht es durch den Buchenwald in Serpentinen hinauf bis zur Baumgrenze. Von oben haben wir einen tollen Blick auf den Lake Rotoiti. Wir laufen weiter durch Wiesen bis zum Gipfel. Danach steigen wir wieder ab und beenden den Rundweg am Parkplatz.

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21.11.
2007

Tag 17: Vom Nelson Lakes Nationalpark bis Marahau

Unser nächstes Ziel ist der Abel Tasman Nationalpark ganz im Norden der Südinsel. Der Norden ist wieder deutlich stärker besiedelt, völlig anders als die Westküste. Wir fahren direkt an der Küste nach Marahau. Dass dieser Ort eine touristische Basis für Touren in den Nationalpark ist, merken wir sofort. Marahau Es gibt unzählige Unterkünfte, Wassertaxiunternehmen, Kajakverleihs usw. Die von uns zuerst angesteuerte Appartmentanlage hat leider nichts mehr frei. Aber der freundliche Beistzer ruft sofort eine Kollegin an und vermittelt uns weiter an die Buena Vista Appartments, deren Inhaber Deutsche sind. Wir beziehen dort das "Tango-Appartment".
Wir organisieren uns ein Wassertaxi für 2 Tage und ein Kajak für den nächsten Tag. Dann machen wir eine Wattwanderung. Marahau hat 4m Tidenhub, den größten Neuseelands. Sehr beeindruckend, bei Ebbe ein riesiger Strand und bei Flut ist alles verschwunden.
Abends essen wir im Hooked on Marahau . Es gefällt uns so gut dort, dass wir gleich für den nächsten Abend wieder einen Tisch reservieren.

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22.11.
2007

Tag 18: Marahau, Seekajakfahren

Für diesen Tag haben wir eine Seekajaktour geplant. Um 08:30 Uhr sind wir beim Verleih und wollen unser Kajak abholen. Aber vor dem Paddelvergnügen müssen wir noch eine Sicherheitsunterweisung und eine kurzes Training über uns ergehen lassen. Wir ahnen ja nicht, dass diese Prozedur geschlagene 3 Stunden dauern wird. Sie beginnt mit dem richtigen Beladen des Kajaks, Hinweisen zum Ein- und Aussteigen gefolgt von Maßnahmen, falls wir kentern sollten. Wir lernen die Bedienung von Leuchtraketen, die richtige Paddeltechnik, die Wettervorhersage, was zu tun ist bei Wind oder der Gefahr, von einem Jetboat gerammt zu werden. Dann noch ein paar Ermahnungen zum Sonnenschutz, Warnungen vor Dehydration und -ganz wichtig- vor Unterkühlung. Fisherman Island Hypothermie muss ein neuseeländisches Trauma sein. Es wird absolut immer und überall davor gewarnt. Nachdem wir alle noch mit Spritzdecken, Rettungswesten, Ersatzpaddeln, Pumpen und Leuchtraketen ausgestattet worden sind, dürfen wir endlich aufs Wasser. Dort müssen wir noch die Grundkenntnisse im Stoppen und Wenden demonstrieren und dann können wir endlich allein los.
Wir steuern zuerst Fisherman Island an, eine kleine Insel ca. 4km von Marahau Beach entfernt. Wir haben ordentlichen Gegenwind. Die Wellen sorgen dafür, dass unser Kajak schön schaukelt und Florian vorn ziemlich nassgespritzt wird. Es ist ganz schön anstrengend. Die Kentergefahr wird von der Besatzung unterschiedlich eingeschätzt von ziemlich hoch (ich) bis nicht mal ansatzweise kritisch (Florian).
Fisherman Island hat bei Ebbe einen schönen, kleinen Strand. Dort machen wir eine Pause. Danach paddeln wir weiter am größeren Adeles Island vorbei und dann an der Küste zurück. Das Wasser ist jetzt ruhiger und der Rückenwind macht es deutlich einfacher. Wir kommen bei Ebbe zurück an den Strand von Marahau, wo unser Kajak in Empfang genommen wird.
Zurück im Appartment suchen wir unsere Sachen für die kommenden 3 Tage auf dem Abel Tasman Coastal Track zusammen und essen dann noch einmal Fisch im Hooked on Marahau.

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23.11.
2007

Tag 19: Abel Tasman Coastal Track von Totaranui bis Onetahuti Beachcamp

Das Aquataxi bringt uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung nach Totaranui. Die Fahrt dauert ca. 1 1/2 Stunden und führt vorbei an Buchten und Stränden, an denen wir auf unserer Wanderung zurück nach Marahau wieder vorbei kommen werden. Es ist sehr warm und sonnig. Das Wasser in den Buchten leuchtet türkisblau. Es hat schon etwas von Südseefeeling.
Unser Aquataxifahrer hat viel zu erzählen. Er kennt zu jeder Bucht und zu jedem Felsen eine Geschichte. Es macht mit uns auch noch einen Abstecher zum Tonga Island, wo wir etliche Robben beobachten können. Dann geht es in rasanter Fahrt weiter nach Totaranui.
Abel Tasman Track Bereits zu Beginn unserer Wanderung wird uns klar, dass der Abel Tasman Coastal Track ganz anders ist als der Kepler Track. Schon allein die Inrafstruktur, es gibt hier unzählige Hütten, Zeltplätze und Toiletten entlang des Weges. Der Track führt immer an der Küste entlang mit spektaulären Ausblicken auf das Meer und die vielen Buchten, in die man absteigen kann, wenn man möchte. Der Schwierigkeitsgrad ist gering. Der Weg ist sehr gut ausgebaut, streckenweise könnte man ihn als rollstuhlgeeignet bezeichnen. Allerdings ist der Track auch sehr stark frequentiert. Zu den Mehrtageswanderern gesellen sich viele Tageswanderer, Badetouristen und geführte Gruppen. Da die Wassertaxis nahezu jeden Punkt entlang des Tracks ansteuern, kann man von beliebigen Orten beliebig weit wandern. Da hat uns die Einsamkeit des Kepler Tracks doch viel besser gefallen.
Wir wandern eine Weile und legen dann eine Pause in einer der Buchten ein. Auf unserer Suche nach einem schattigen Plätzchen werden wir von einem wütenden Austernfischerpärchen angegriffen, auf dessen Nest wir unbeabsichtigt zusteuern. Wir machen vorsichtshalber einen großen Bogen um das Nest. Es wird aber nicht unsere letzte Begegnung mit aufgeregten Austernfischern sein, die gerade Brutsaison haben.
Wir laufen weiter, bis wir auf die Mündung des Awaroa Inlet treffen. Die breite Wattfläche lässt sich nur bei Ebbe durchqueren. Wir haben unsere Wanderung entsprechend des Niedrigwasserstandes geplant und kommen problemlos durch.
Wir überqueren den Tonga Saddle und wandern weiter bis Onetahuti Beach, wo unser Zeltplatz liegt. Vor dem Strand müssen wir noch den Onetahuti Gezeitenfluss überqueren, was ebenfalls nur bei Niedrigwasser möglich ist. Die erste Tagesetappe ist geschafft.
Auf dem Zeltplatz treffen wir auf alte Bekannte, nämlich Tausende Sandfliegen. Diese scheinen hier noch etwas aggressiver zu sein als im Fjordland. Vielleicht weil es hier wärmer ist. Wir versuchen, uns so gut es geht zu schützen. Trotzdem bekommen wir einige Bisse ab, die sich zu großen, roten, fürchterlich juckenden Quaddeln entwickeln. Zum Abendessen gibt es die bewährten Maggi-Nudeln.
Nachts schleichen mehrere Oppossums über den Platz. Da unsere deutschen Zeltnachbarn aber so schlau waren, ihren Müll und ein paar Lebensmittel draußen liegen zu lassen, bleiben wir verschont.

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24.11.
2007

Tag 20: Abel Tasman Coastal Track von Onetahuti Beachcamp bis Marahau

Am nächsten Morgen machen wir uns gegen 10:00 Uhr auf den Weg. Der Track führt zunächst weiter durch den Wald bis zur Bark Bay. Da gerade Hochwasser ist, wählen wir den Umweg und umrunden die Bucht. Dabei kommen wir an einem schönen Wasserfall vorbei.
Abel Tasman Track Weiter geht es, bis wir nach 4 1/2 Stunden die Abzweigung zur Anchorage Hut/Campsite erreichen. Eigentlich ist das unser geplanter zweiter Übernachtungsort. Da es aber nicht mehr so wahnsinnig weit bis Marahau ist und es zudem heiß und überlaufen auf dem Track ist, gehen wir weiter. Mit dem Zusammenfassen von Tagesetappen haben wir ja schon auf dem Kepler Track unsere Erfahrungen gemacht. Der Kepler Track war deutlich anspruchsvoller. Dann sollte das doch hier kein Problem sein. Nun ja, es gibt zwar kaum Steigungen, aber die Hitze macht uns doch ganz schön zu schaffen. Die letzten 4 Stunden bis Marahau werden trotz Südseefeeling ziemlich lang und die Füße schmerzen.
Gegen 18:30 Uhr erreichen wir die Buena Vista Appartments, wo wir Gepäck und Auto zurückgelassen haben. Da wir einen Tag früher als geplant zurück sind, haben sie unser Zimmer noch vermietet. Wir haben aber Glück und finden eine neue Unterkunft nur ein paar Hundert Meter weiter in einem sehr netten B&B. Die Nacht ist gerettet.
Abends geht es ein letztes Mal ins Hooked on Marahau, wo wir schon fast Stammgäste sind. Wir trinken den besten neuseeländischen Rotwein unserer bisherigen Reise.

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25.11.
2007

Tag 21: Von Marahau über Nelson bis Blenheim

Wir brechen nach Blenheim auf, das in Marlborough, der größten Weinregion Neuseelands liegt. Nelson Unterwegs machen wir einen Zwischenstopp in Nelson. Dort erstehen wir neuen Lesestoff und essen in einem kleinen netten Café. Der Inhaber rät uns dringend davon ab, nach Blenheim zu fahren. Wir sollen stattdessen in Picton übernachten, da wäre viel mehr los. Aber wir lassen uns nicht beirren, denn wir wollen unbedingt in die Marlborough Wine Region. Kein Fehler, wie sich noch zeigen wird.
Wir finden ein Zimmer im Stonehaven Homestay in Blenheim. Das Haus liegt mitten im Weinberg. Es ist einfach entzückend, die Gastgeber supernett und der Garten ein Traum. Wir werden gleich auf einen Tee und Kuchen eingeladen. Dabei erzählt unsere Gastgeberin, dass sich nicht allzu viele junge Touristen hierher verirren. Wussten wir doch gleich, dass es das Richtige für uns ist. Das gesamte Haus und der Garten stehen uns offen, wir können alles nutzen. Wir springen zur Abkühlung erst einmal in den Pool und machen es uns dann draußen im Garten gemütlich.
Abends gehen wir auf Empfehlung unserer Gastgeber ins Gibb's Restaurant. Es liegt auf einem Weingut und wird von Schweizern geführt. Das Essen ist sehr edel und lecker.

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26.11.
2007

Tag 22: Weintour durch Marlborough

Der nächste Tag beginnt mit einem absolut umwerfenden Frühstück. Der Tisch ist wunderschön gedeckt und es gibt alles, was das Herz begehrt. Verschiedene Müsli, frische Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Melonen, Rharbarberkompott, Joghurt, Eier, selbstgemachte Marmeladen und noch warme köstliche Muffins, die unsere Gastgeberin Paulette jeden Morgen frisch bäckt.
Marlborough Für den Tag haben wir eine Weintour gebucht. Ein kleiner Bus holt uns ab und bringt uns und andere Weinliebhaber zu verschiedenen Weingütern. Wir verkosten viel Sauvignon Blanc, der hauptsächlich in Marlborough angebaut wird. Lunch essen wir draußen in einem Weingartenrestaurant. Die Tour ist ganz nett, allerdings hätten wir uns auch einfach Fahrräder ausleihen können und auf eigene Faust die Weingüter besuchen können.
Für den Abend in Stonehaven haben wir uns von unserem Gastgeber John noch eine Flasche Pinot Noir aus seinem Keller empfehlen lassen. Es ist ein 2004er, von dem er uns seine letzte Flasche überlässt. Der Wein ist wirklich eine Granate. Falls John ihn nicht wieder auftreiben kann, so kann er wenigstens sicher sein, dass seine letzte Flasche von zwei ausgesprochenen Weinliebhabern getrunken und entsprechend geschätzt wurde.

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27.11.
2007

Tag 23: Von Blenheim über Picton bis zum Lake Taupo

Nach einem erneuten umwerfenden Frühstück packen wir unsere Sachen. Wir bedauern, dass wir schon fahren müssen. Wir haben John und Paulette richtig ins Herz geschlossen und die Zeit in Stonehaven sehr genossen. Zum Abschied bekommen wir noch ein paar Muffins eingepackt.
Auf dem Weg nach Picton machen wir noch beim Weingut Johanneshof halt. Der Name klingt so deutsch und einer meiner Kollegen hatte erwähnt, dass eine entfernte Verwandte von ihm ein Weingut in Neuseeland hat. Da wir nicht einmal wissen, in welcher Weingegend Neuseelands es liegt, haben wir nur den vagen Verdacht, dass es der Johanneshof sein könnte. Tatsächlich stellt sich heraus, dass die Winzerin die Cousine der Frau meines Kollegen ist. Was für ein Zufall. Sie gibt uns gleich eine Flasche Wein und einen Brief für die Familie zu Hause mit. Außerdem dürfen wir den Weinkeller besichtigen, der in Neuseeland eine Seltenheit ist. Die meisten Winzer lagern ihre Weine oberirdisch in großen Hallen. Für diesen Weinkeller wurde jedoch extra ein langer Gang in den Hang getrieben. Es war der erste Weinkeller dieser Art in Neuseeland. Hafen Picton Wir verkosten natürlich auch noch ein paar Weine, aber dann müssen wir uns sputen, damit wir die gebuchte Fähre in Picton noch erwischen.
Auf der Überfahrt bekommen wir noch einen Eindruck von den Marlborough Sounds. Nach 3 1/2 Stunden sind wir in Wellington. Wir fahren gleich weiter in Richtung Norden. Wir kommen gut voran und sind nach ca. 3 Stunden fast am Lake Taupo. Ringsum ist fast nur trockenes Gras, eine richtige Wüstenlandschaft. Am Horizont sehen wir riesige Rauchwolken. Als wir näher kommen, stellen wir fest, dass es ein großer Waldbrand ist. Wir sehen die Flammen, dunkler Qualm verdunkelt den Himmel kilometerweit. Richtig gespenstisch.
Gegen 21:00 Uhr suchen wir uns eine Unterkunft in Turangi. Das Motel ist nicht gerade umwerfend, aber zum Schlafen reicht es und wir wollen ja nicht länger bleiben.

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28.11.
2007

Tag 24: Vom Lake Taupo bis Rotorua

Weiter geht es nach Rotorua. Auf dem Weg besichtigen wir zuerst noch einige heiße Quellen und Schlammlöcher nahe Turangi. Überall blubbert und dampft es. Die Gegend ist vulkanisch aktiv. Das merkt man in Rotorua noch mehr. Es gibt eine Vielzahl heißer Quellen und es riecht furchtbar nach Schwefelwasserstoff. Sogar aus den Gullis dampft und blubbert es. Aus vielen Gärten steigt Dampf auf. Fast jeder hat sein eigenes kleines Thermalbad.
Maori Meeting House Wir finden ein Zimmer in Sandi's B&B. Sandi hat gleich jede Menge Tipps für uns parat. Wir mögen sie auf Anhieb sehr und freuen uns, dass wir wieder in so einer besonderen und persönlichen Herberge gelandet sind.
Nachmittags sehen wir uns die schöne, mit vielen Schnitzereien versehene Maori-Kirche an und gehen ins Rotorua Museum of Art and History. Dort gibt es eine sehr interessante Ausstellung über die Geschichte, Kunst und Traditionen der Maori und eine Ausstellung über den großen Vulkanausbruch von 1886, bei dem die weltberühmten rosafarbenen Sinterterrassen zerstört wurden.
Nach dem Museumsbesuch gehen wir auf ein Bier und eine Pizza ins Pig&Whistle.

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29.11.
2007

Tag 25: Burried Village, Kiwis und Maori in Rotorua

An unserem zweiten Tag in Rotorua machen wir morgens zunächst die Entdeckung, dass wir kein warmes Wasser haben. Es hat einen Stromausfall gegeben und wie überall in Neuseeland wird auch hier mit Strom geheizt und warmes Wasser erzeugt. Sandi ist ganz aus dem Häuschen, weil sich die Sache einfach ihres Einflusses entzieht. Aber sie hat noch einen Gaskocher und kann uns alle wenigstens mit heißem Tee zum Frühstück versorgen.
Maori Tanz Nach dem Frühstück fahren wir zum Blue Lake, den wir bei einem kleinen Spaziergang umrunden. Danach schauen wir uns das Burried Village an, das bei dem großen Vulkanausbruch 1886 verschüttet wurde. Es ist so eine Art Freiluftmuseum, in dem man die freigelegten Überreste verschiedener Häuser ansehen kann. Ganz nett. Es gibt auch einen schönen Wasserfall.
Nach dem Besuch im Burried Village fahren wir in den Wildlife Park von Rotorua. Das absolute Highlight dort ist die Kiwi-Aufzuchtstation. Da die Kiwis inzwischen äußerst selten geworden sind und die Eier und Kiwiküken von vielen Feinden bedroht werden, sammelt man die Eier in der Natur ein und brütet sie dann in Inkubatoren aus. Die Küken werden aufgezogen und wenn sie ca. 1kg wiegen, wieder in die freie Wildbahn entlassen. Genau dort, wo man das Ei mitgenommen hat. Endlich bekommen wir auch Kiwis zu sehen.
Am Abend besuchen wir ein Maori Konzert und Hangi (traditionelles Essen, das im Erdofen zubereitet wird). Natürlich ist es eine Touri-Veranstaltung, aber trotzdem sehr unterhaltsam. Unser Maori-Guide ist ein echter Entertainer. Wir erfahren einiges über die Traditionen der Maori und sehen ein paar ihrer Tänze.

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30.11.
2007

Tag 26: Waitomo Caves

Von Rotorua aus fahren wir nach Waitomo, das für seine vielen Höhlen bekannt ist. Für den Nachmittag haben wir eine Black Water Rafting Tour gebucht, eine Rafting Tour in einer Höhle. Wir sind gespannt, was uns erwartet.
Zuerst werden wir alle mit Wetsuits, Schuhen und Helmen ausgestattet. Wir versuchen, nicht darüber nachzudenken, ob jeder, der unseren Neoprenanzug schon anhatte, vor der Tour wohlweißlich noch auf der Toilette war. Dann geht es mit dem Bus zum Höhleneingang. Jeder bekommt einen dicken Gummireifen. Noch etwas Trockentraining und ein Probesprung von einem Steg in den Fluss und dann geht es los. Wir klettern nacheinander in die Höhle, in der überall das Wasser rauscht. Dank unserer Helmlampen können wir ziemlich gut sehen. Teilweise klettern wir durch das Wasser, teilweise paddeln wir auf unseren Reifen sitzend. Der Höhepunkt ist der Sprung von einem ca. 3m hohen Wasserfall. In der Höhle gibt es auch viele Glühwürmchen, die wir mit ausgeschalteten Helmlampen bewundern. Das letzte Stück müssen wir allein im Dunkeln mit ausgeschalteten Helmlampen zurücklegen. Die Glühwürmchen zeigen uns ganz gut den Weg zum Ausgang. Nach ca. einer Stunde ist unser Höhlenabenteuer zu Ende. Es war nicht wirklich anspruchsvoll, hat aber viel Spaß gemacht. Nach einer Dusche und einer heißen Suppe sind wir wieder aufgewärmt.
Wir übernachten im Waitomo TOP 10 Holiday Park .

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01.12.
2007

Tag 27: Von Waitomo bis Thames

Von Waitomo aus fahren wir in Richtung Coromandel Halbinsel. Wir wollen noch einen Tag in Thames verbringen, bevor wir nach Auckland müssen. Hängebrücke Thames sieht aus, als wäre die Stadt einem Western entsprungen. Es ist ja auch eine Goldgräberstadt. Auf der Suche nach einer Unterkunft fahren wir durch Thames und finden zufällig das wunderschöne Chartré Manor B&B, das auf einem Hügel liegt mit einem grandiosen Blick über die Stadt bis aufs Meer. Unsere Gastgeber Paulette und Dennis sind supernett. Wir bekommen gleich frischgepressten Orangensaft, Erdbeeren, Käse und Cracker angeboten, die wir auf der Terrasse genießen.
Den Nachmittag nutzen wir für eine kleine Wanderung. Es geht auf einem ziemlich rutschigen Pfad immer am Fluss entlang, den wir steinehüpfend viele Male überqueren. Am Ende müssen wir über die wackeligste Hängebrücke, die wir je gesehen haben. Es ist auch nur jeweils eine Person darauf zugelassen.
Abends fahren wir in die Stadt und essen im Old Thames.

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02.12.
2007

Tag 28: Von Thames bis Auckland

Auch bei Pauline gibt es ein super Frühstück, das mit frischem Obstsalat beginnt und mit Eiern, Speck, Rösti und gebratenen Tomaten aufhört. Nebenbei erfahren wir, dass unsere Gastgeber noch einen Nebenerwerb haben, indem sie Gefangene vom Gefängnis zum Gericht und umgekehrt bringen.
Goldmine Bevor wir nach Auckland fahren, sehen wir uns noch Thames an und besuchen eine stillgelegte Goldmine. Dort erklärt uns ein junger Guide anschaulich -die alten Gerätschaften funktionieren nämlich noch- wie aus dem Erz das Gold gewonnen wurde. Wir können uns auch in der Mine umsehen.
Danach geht es in Richtung Auckland. Wir suchen uns ein Hotel in der Nähe des Flughafens, damit wir es am nächsten Morgen nicht so weit haben. Jetzt heißt es alles, was in den letzten Wochen lose im Auto herumlag, wieder kunstvoll in den Koffern zu verstauen. Abends gehen wir im recht edlen Hotelrestaurant noch einmal schön essen.

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03.12.
2007

Tag 29: Auckland

Am Flughafen geben wir zuerst unser Auto ab, das uns 4 Wochen lang wirklich treue Dienste auch auf den übelsten Schotterpisten geleistet hat. Wir sind früh dran, die Eincheck-Schalter sind noch nicht offen. Ein erstes seltsames Gefühl beschleicht uns, weil unser Flug nicht angezeigt wird. Royal Brunei Airlines wird nur durch eine Servicegesellschaft am Flughafen vertreten. Also auf zum Service Desk. Der Blick auf unser Ticket sagt, dass wir uns nicht im Datum geirrt haben. Die Dame am Service Desk beruhigt uns. Alles ok, der Check-In würde in 10 Minuten geöffnet. Auf unsere ausdrückliche Nachfrage hin bestätigt sie, der Flug wäre pünktlich und nicht verschoben. Nachdem wir eine Stunde lang immer wieder um 10 Minuten vertröstet werden, greift die Servicedame endlich zum Telefonhörer. Zu ihrem und unserem Erstaunen gibt es gar keinen Flug heute von Royal Brunei Airlines. Weiter kann sie uns auch nichts sagen und drückt uns die Telefonnummer von Royal Brunei in die Hand. Wir sollen selbst dort anrufen. Es meldet sich ein Band, das uns mitteilt, die Airline wäre jeweils 3 Stunden vor bis 45 Minuten vor einem Flug zu erreichen. Heute keine Flug, also auch niemand zu erreichen. Auckland Als wir zum Service Desk zurückkommen, hat die Dame einfach geschlossen und ist verschwunden. Es kostet uns einige Zeit und Nerven, bis wir endlich erfahren, dass die Servicegesellschaft ein verstecktes Büro am Flughafen hat. Dort erfahren wir dann, dass Royal Brunei den Flug gestrichen hat und uns auf einen Flug einen Tag früher gebucht hat. Natürlich ohne uns zu informieren. Der nächste Flug geht erst 2 Tage später. Wir werden umgebucht und müssen notgedrungen noch 2 Tage in Auckland verbringen. Trotz des Ärgers über die Fluggesellschaft machen wir das Beste daraus. Schließlich sind es zwei zusätzliche Urlaubstage. So haben wir Gelegenheit, uns Auckland doch noch ausführlicher anzusehen.
Zuerst müssen wir aber eine Unterkunft finden. Nach einigem Telefonieren landen wir im Freeman's Lodge & Appartments , das ziemlich zentral liegt. Die Zimmer sind sehr klein und leider haben wir kein eigenes Bad. Aber für zwei Tage lässt es sich hier aushalten.
Wir schlendern ins Zentrum und gehen erst einmal in ein Café. Danach besuchen wir das Auckland Museum. Es gibt eine umfangreiche Maori-Ausstellung sowie eine über Flora, Fauna und Vulkane. Es gibt sogar einen Simulator, in dem man in einem Wohnzimmer einen möglichen Vulkanausbruch in Auckland erleben kann.
Abends gehen wir in ins The Occidental, einen belgischen Pub, wo wir uns durch alle möglichen Biersorten probieren.

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04.12.
2007

Tag 30: Auckland

An nächsten Tag laufen wir zunächst zum Skytower. Von dort aus bringt uns ein Shuttlebus zum Antartic Encounter & Underwaterworld. Blick vom Skytower Dort gibt es jede Menge Informationen und Geschichten zu den berühmten Expeditionen von Scott, Amundsen und Shackleton. Mit dem Snowcat, einer Art Schneemobil, geht es außerdem durch die Welt der Pinguine. Diese haben gerade Junge, die sie auf ihren Füßen herumtragen und wärmen. Es gibt auch noch jede Menge Becken und Aquarien mit Fischen und Wassertieren. Der Besuch gefällt uns wirklich gut.
Am frühen Nachmittag fahren wir mit der Fähre nach Devenport, einem Stadtteil von Auckland mit altenglischem Charme. Wir trinken Kaffee und machen einen Rundgang, bei dem wir auch einen alten Vulkankrater erklimmen.
Zurück im Zentrum fahren wir schließlich noch auf den Skytower, den "Fernsehturm" von Auckland. Nach so einem vollgestopften Tag brauchen wir eine Stärkung und gehen in die Shakespeare Brewery. Dann heißt es wieder Koffer packen.

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05.12.
2007

Tag 31: Rückflug

Auf dem Flughafen gleich Erleichterung: Unser Flug wird angezeigt. Das Einchecken verläuft problemlos, obwohl wir inzwischen über keinerlei Tickets mit gültigen Flugverbindungen mehr verfügen. Der Flug startet pünktlich und dann geht es über Brisbane, Brunei, Dubai und London zurück nach Frankfurt. Eine aufregende, interessante und wundervolle Reise geht zu Ende.

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